Zweifel an den Ursachen?

Haben Sie Zweifel, dass es den Klimawandel wirklich gibt oder, dass er wirklich so schlimm sein soll. Es gibt ja viele Menschen, die genau dies behaupten und sagen er sei höchstens teilweise menschengemacht. Doch was wäre wenn Ihre Tochter Krebs hätte und ein Arzt sagt, sie wird daran sterben, wenn sie nichts tun und ein anderer sagt, es sei sicherlich ein gutartiger Tumor und eine OP sei überflüssig. Würden Sie dann eine OP machen lassen? Im Gespräch mit dem Arzt, der von der OP abrät merken Sie vielleicht sogar, dass der Arzt das Wort Skalpell gar nicht kennt und auch von Anästhesie nie etwas gehört hat.

Ähnlich ist es mit dem Klimawandel. Fragen Sie Menschen, die den menschengemachten Klimawandel anzweifeln, nach ein paar Fachworten, wie dem Albedo Effekt oder der Keeling-Kurve (Erklärungen siehe unten). Oder fragen Sie nach, wieviel CO2 die Menschheit noch verbrauchen kann, bevor der Klimawandel unumkehrbar wird. Möglicherweise wird dann sehr schnell klar, dass sie keine Ahnung haben, wovon sie sprechen.

Ist sich die Wissenschaft sicher?

Die kurze Antwort ist: Ja. Wissenschaftler sind sich seit vielen Jahrzehnten sicher, dass der Klimawandel menschengemacht ist: Ein Auswertung von ca. 12 000 wissenschaftlichen Artikeln von 2013 ergab, dass nur 0.7% den menschengemachten Klimawandel bezweifelten (siehe hierzu auch unten), während es 2006 noch 6% waren [1]. Und Wissenschaftler sind sich ebenfalls seit Jahrzehnten sicher, wohin das führt. Nur, wie schnell wir unsere Treibhausemissionen gesteigert haben und wie sehr sich der Klimawandel beschleunigt hat, haben manche Wissenschaftler nicht erwartet [2]. Oder ob sich die Temperatur bis 2100 um 3°C oder 5°C erhöht haben wird (im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten), wenn wir auf unserem derzeitigen Pfad bleiben, ist nicht ganz. Gemessene CO2 Konzentrationen und Temperaturen zeigen, dass CO2 in der Erdatmosphäre stetig ansteigt und wir jetzt (2019) bereits 1°C überschritten Erwärmung haben [3].

CO2 Konzentrationen in der Luft bis 2019. Messungen der Wetterstation Mauna Loa, Hawai (sog. Keeling-Kurve; Quelle: Delorme, Wikipedia, CC BY-SA).

Aus Eisborungen kann man noch einen weiteren Blick in die Vergangenheit werfen, da im Polareis kleine Luftmengen aus vergangenen Zeiten eingeschlossen. Daduch konnte man CO2 Konzentrationen noch tausende von Jahr zurück in der Vergangenheit messen. Es ergibt sich ein ziemlich eindeutiges Bild: Erst seit Beginn der Industriealisierung stieg die CO2 Konzentration stark an:

File:Ghgs-lawdome-2000yr-CO2-asof2010.svg
CO2 Konzenzentration in der Luft bis 2016, gemessen anhand von Eiskernen und atmosphärischen Messungen
(Quelle: DeWikiMan, Wikimedia, CC BY-SA; Daten von NOAA und CSIRO).

Sind die Vorhersagen der Klimamodelle verlässlich? Auch hier lautet die Antwort: Ja. Bereits Klimamodelle aus den 80er Jahren [4,5], sagten ziemlich genau vorher, daß 2020 etwa 1°C globale Erderwärmung erreicht sein würde (was inzwischen eingetroffen ist). Auch wenn die Annahmen früher Modelle später nicht immer genauso eingetroffen sind (beispielsweise angenommene Emissionen), so waren die Vorhersagen doch schon ziemlich realistisch. Mitte der 90er Jahre waren Modelle bereits so exakt, dass CO2 Konzentrationen und Temperaruren heute praktisch punktgenau eingetroffen sind, wie sie vorhergesagt worden sind. Eine Evaluierung verschiedenster neuerer Modelle von 2007 [7] kam zu dem Schluss, dass Klimamodelle realistische Vorhersagen treffen, vor allem auf kontinentaler und globaler Ebene. D.h. die Vorhersagen sind generell verlässlich, nur kleinräumig (regional) gibt es Unsicherheiten. Doch wie kann man überhaupt überprüfen, ob Modelle richtige Vorhersagen treffen ohne in die Zukunft zu schauen? Das geht beispielsweise durch einen Blick in die Vergangenheit: Simulationen mit 14 verschiedenen Klimamodellen beginnend ab 1900 ergaben praktischen den selben Temperaturverlauf, der tatsächlich gemessen worden war (Abbildung unten).

Modellvorhersagen stimmten gut mit historischen, gemessenen Termperaturen überein: Von 14 Klimamodellen vorhergesagte Temperaturen im Vergleich zum Jahr 1900 (gelbe Linien; Mittelwert: rot; in vorindustriellen Zeiten war die Temperatur noch niedriger als im Jahr 1900) und die global gemessene Temperatur (schwarz). Aus Randall et al. 2007 [7].

Außerdem wurden für sie realistisch befunden, da sie die grundlegenden physikalischen Prozesse korrekt abbilden.

Einige neuere Untersuchungen [8,9] deuten jedoch darauf hin, dass in aktuellen Modellen positive Feedbackmechanismen oder Tipping Points (Kippelemnete) nicht genügend berücksichtigt sind, so dass in Vorhersagen die Erwärmung unterschätzt wird. Aktuelle Beobachtungen unterstützen dies, so hat das Auftauen des Permafrostes (und damit die Freisetzung von Methan) in Kanada bereits ein Maß erreich, das laut Welklimarat erst für nach 2090 vorhergesagt wurde [10]. Es könnten durch das Erreichen der ersten Tipping points Prozesse in Gang gesetzt werden, durch die die nächsten Tipping Points erreicht werden. So könnte eine Kaskade von Ereignissen in Gang kommen, die das Klima unaufhaltsam weiter erwärmt, selbst wenn wir bis dahin emissionsfrei leben.

Wie kommt es, dass manche Menschen am menschengemachten Klimawandel zweifeln?

Die überwältigende Zahl an wissenschaftlichen Studien läßt seit Jahrzehnten keinen Raum mehr für Zweifel (siehe z.B. die komplette Referenzliste des IPPC Berichtes 2018). Aber wie kann es sein, dass sich Wissenschaftler einig darüber sind, dass unsere Treibhausemissionen in wenigen Jahrzehnten unsere Lebensgrundlage gefährden werden und gleichzeitig viele Politiker und grosse Teile der Bevölkerung dies nicht wahrnehmen? Wie kommt es, dass über Jahrzehnte Daten gesammelt wurden und gleichzeitig behauptet wird, es wäre nicht sicher, dass der Klimawandel menschengemacht sei? Tatsächlich ist diese Diskrepanz typisch für viele wissenschaftliche Erkenntnisse. Beispielsweise war spätestens seit ca. 1940 klar, dass Rauchen Krebs verursacht ist [11]. Lungenkrebs war zuvor eine absolute Seltenheit. Doch es dauerte Jahrzehnte und kostete Millionen von Todesopfern, bis dies bei Regierungen und der Bevölkerung anerkannt war. Dazu trugen auch gezielte Desinformationskampagnen der Tabackindustrie bei (obwohl diesen sehr wohl bewusst war, das Rauchen tötlich ist). Beispielsweise initiierte der Tabakkonzern Philip Morris das Whitecoat Projekt, in dem Ärzte dafür bezahlt wurden, Artikel für Fachzeitschriften zu schreiben, um die gesundheitsschädliche Wirkung des Rauchens in Frage zu stellen [12]. Die Tabackindustrie erschuf dafür scheinbar unabhänige Organisationen, um pseudowissenschaftliche Artikel zu veröffentlichen, in welchen die negativen Folgen des Rauchens bezweifelt wurden und die das Ziel hatten gesundheitliche Informationen zu unterdrücken [13,14]. Erst 1999 gab Philip Morris zu, dass es einen wissenschaftlichen Konsens gibt, dass Rauchen Lungenkrebs und andere Krankheiten verursacht.

Bei der Leugnung des Klimawandels ist es ähnlich wie mit dem Rauchen. Der Ölkonzern Exxon Mobil wusste bereits 1977 (11 Jahre bevor der Klimawandel öffentlich diskutiert wurde) dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe einen Klimwandel verursacht hatte [15]. Exxon investierte sogar 1 Mio. US$ um Mithilfe von Messgeräten auf ihren Öltankern CO2 Konzentrationen zu messen. Exxon Mitarbeiter warnten das Management, dass eine Verdopplung der CO2 Konzentration zu einer Erwärmung von 3°C führen würde (eine Einschätzung, die bis heute von Wissenschaftlern geteilt wird). Exxon entschied jedoch, die Warnungen geheim zu halten und gab Millionenbeträge (ca 30 Mio. US$ [16]) aus um Zweifel am durch fossile Brennstoffe verursachten Klimawandel zu streuen. Unter anderem wurden die Global Climate Coalition [17] und verschiedene Thinktanks (d.h. Denkfabriken, welches von der Industrie finanzierte, pseudowissenschaftliche Institute sind, die im Sinne der Unternehmen Artikelschreiben oder Studien förden, [18]). Viele der Thinktanks waren sogar die selben wie die, die die krebserregende Wirkung des Rauchens infrage stellten [15]. Auch die Methoden waren die selben, nähmlich Zweifel zu sähen, gezielt Klimaskeptiker in öffentlich medialen Diskussionen zu platzieren, um damit in der Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, es handele sich beim Klimawandel um eine wissenschaftliche Kontroverse [17]. Um eine Vorgehensweise zu veranschauliche, sei auf einen kürzlich veröffentlichen Artikel des bekannten Thinktanks CATO Institut verwiesen, das unter anderem von der Tabak-, Pharma- und Energieindustrie finanziert wird [20]: Dieses veröffentlichte im Januar 2019 einen Artikel mit dem Titel „Are climate models overpredicting global warming?“ [19]. In diesem Artikel wird der Anschein erweckt, eine neue wissenschaftliche Studie [21] zeige, dass Modellvorhersagen den Klimawandel überschätzen würden. Liest man jedoch die Orginalstudie selber, so wird schon am Titel „Taking climate models to the next level“ klar, daß dies die Autoren gar nicht gesagt haben. Sie haben nach Möglichkeiten gesucht bisherige Modelle noch zu verbessern und haben sich daher deren ‚Schwächen‘ angeschaut und Verbesserungemöglichkeiten aufgezeigt. Dies wurde vom Autor des CATO Institutes so uminterpretiert, dass es scheint, als ob die Autoren nur Schwächen gefunden hätten, durch die der Klimawandel überschätzt werden würde. Ein anderes Beispiel ist die Prager University (PragerU), bei der es sich allerdings nicht um eine Universität handelt, sondern um einen von der Fracking Industrie finanzierten Thinktanks, welcher u.a. YouTube videos produziert, die den menschengemachten Klimawandel in Frage stellen [22]. Es gibt viele weitere solche Thinktanks. Um zu wissen, welche Quellen neutral sind, kann man sich also nicht am Namen orientieren. Am besten hält man sich an bekannte wissenschaftliche oder staatliche Institutionen und schaut sich deren Finanzierung an. In der Regel wird man bei jeder Quelle, die den menschengemachten Klimawandel anzweifelt oder relativiert auf eine Finanzierung durch die Wirtschaft stossen. Weitere Information zum Thema gibt es unter Wikipedia [23].

Ein weiterer Aspekt, der den Umgang mit dem Klimawandel erschwert ist, dass Menschen den Klimawandel als eine entferne Bedrohung wahrnehmen, die vor allem andere betrifft [24,25,26,27]. Dadurch empfinden Menschen wenig Motivation aktiv zu werden. Evolutionär sind wir möglicherweise gar nicht darauf eingestellt weiter in die Zukunft zu sehen, als bi zum nächsten Winter. Die meisten Gefahren (Raubtiere, Angreifer) hatten sofortige Konsequenzen. Bzgl. des Klimawandels machen sich die meisten Menschen auch nicht die persönlichen Konsequenzen bewusst (Nahrungsmittelknappheit, Verschlechterung der Gesundheit, Migration, Kriege [3]), dass der Klimawandel sehr entfernt scheint. Auch hier gibt es Parallelen zum Rauchen. Auch ein Raucher weiss, dass er am Rauchen sterben kann. Aber er hofft man darauf, in Zukunft verschont zu bleiben und klammert sich an die von Lobbyisten betriebene Verharmlosung der tödlichen Wirkung.

Schließlich kommt hinzu, dass Personen, die am menschlichen Einfluss auf den Klimawandel zweifeln oder ihn verleugnenden in den Medien sehr viel häufiger vertreten sind, als Klimaforscher: In einer Studie aus dem Jahr 2019 [28] wurde die Medienpräsens einer jeweils gleichen Zahl von Klimaskeptikern und Klimaforschern untersucht. Basierend auf 200000 wissenschaftlichen Artikeln und 100000 Veröffentlichungen in digitalen und Printmedien wurde herausgefunden, dass Klimaskeptiker ca. 50% häufiger in Medien vertreten sind als Klimaforscher. Das bedeutet man liest in den Medien sehr viel häufiger, dass der Klimawandel nicht menschengemacht sei, als dass er menschengemacht sei. Dies ist eine enorme Diskrepanz zur wissenschaftlichen Meinung, nach der nur 0.7% aller Wissenschaftler Zweifel am menschengemachten Klimawandel äußerten [1], d.h. fast 100% aller Wissenschaftlern stimmen dem menschengemachten Klimawandel zu. Ein Grund für diese Diskrepanz ist, dass Wissenschaftler hauptsächlich in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlichen (nur solche Veröffentlichungen sind in der Wissenschaft anerkannt, weil sie von unabhängigen Wissenschaftlern anonym überprüft wurden), wohingegen Klimaskeptiker vor allem in digitalen und Printmedien veröffentlichen (nur ca. 1% wissenschaftlicher Artikel waren laut oben genannter Studie von Klimaskeptikern geschrieben [28]).

Hier ist noch eine Liste populärwissenschaftlicher Quellen (von Naturwissenschaftlern). Antworten auf häufige Fragen findest Du hier.

Erläuterungen

Albedo Effekt

Der Albedo Effekt (von Lat. albus „weiß“) bezeichnet das Rückstrahlvermögen der Erde. Dieses kommt durch atmosphärische Rückstrahlung (z.B. Wolken) und durch Reflektion der Polar- und Gletschereismassen zustande. Ohne diese Rückstrahlung würde sich die Erde aufheizen. Daher kommt es durch das abschmelzen der Polar- und Gletschermassen zu einem Rückkoplungseffekt. D.h. hat die Erderwärmung erst einmal ein Nivau erreicht, bei dem die Eismassen großteils abgeschmolzen sind (Tipping Point), so setzt ein Automatismus ein, durch den sich die Erde noch weiter erwärmt (selbst wenn dann keine Treibhausgase mehr hinzukommen). Siehe Wikipedia Artikel über Albdeo und Albedo Rückkopplung.

Keeling-Kurve

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e5/Mauna_Loa_CO2_monthly_mean_concentration_DE.svg/480px-Mauna_Loa_CO2_monthly_mean_concentration_DE.svg.png

Die Keeling-Kurve (siehe auch oben) ist eine graphische Darstellung der Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Erdatmosphäre seit dem Jahr 1958. Charles Keeling war einer der ersten Wissenschaftler, der anhand von CO2 Messungen mit Hilfe von Flugzeugen, Wetterballons und Schiffen bemerkte, dass die Konzentration dieses Treibhausgases stetig anstieg. Weitere Details in Wikipedia und dort verlinken Fachartikeln. Bild: Delorme, Wikipedia, CC BY-SA.

 

Wie viel CO2 kann die Menschheit noch verbauchen bevor der Klimawandel unumkehrbar wird?

Die Menschheit kann noch 420 Gigatonnen verbrauchen, um die Erwärmung auf 1.5°C zu begrenzen [3]. Dieses CO2 Budget haben wir bei unserem derzeitigen Verbraucht in 10 Jahren (bis ca 2030) verbraucht. Bei höheren Emissionen werden Mechanismern (Tipping points, Feebackmechanismen) losgetreten, die den Klimawandel unumkehrbar machen [3].

 

Quellen

  1. Cook et al. 2013. Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the scientific literature. Environmental Research Letters 8: 024024. Online
  2. Hansen et al. 1981. Climate impact of increasing atmospheric carbon dioxide. Science 213: 957-966. Online
  3. Weltklimarat (IPCC) 2018. Global warming of 1.5 °C. Special report. Online (eine komplette Liste aller vom Weltklimarat genutzter Quellen gibt es auch hier)
  4. Hansen et al. 1988. Global climate changes as forecast by Goddard Institute for Space Studies three-dimensional model. Journal of Geophysical Research 93: 9341-9364. Online
  5. Houghton et al. 1990. Climate change. The IPCC scientific assessment. Cambridge University Press. Online
  6. Houghton et al. 1990. Climate change 1995. The science of climate change. Cambridge University Press. Online
  7. Randall D.A. et al. 2007. Cilmate models and their evaluation. In: Climate Change 2007: The physical science basis. Contribution of Working Group I to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change [Solomon, S., D. Qin, M. Manning, Z. Chen, M. Marquis, K.B. Averyt, M.Tignor and H.L. Miller (eds.)]. Cambridge University Press, Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA. Online. Einen guten historischen Überblick gibt es auch hier.
  8. Steffen W. et al. 2018. Trajectories of the earth system in the Anthropocene. PNAS 115: 8252-8259. Online
  9. Anthony K.W. et al. 2018. 21st-century modeled permafrost carbon emissions accelerated by abrupt thaw beneath lakes. Nature Communications 9: 3262. Online
  10. Farquharson L.M. et al. 2019. Climate change drives widespread and rapid thermokarst development in very cold permafrost in the Canadian high Arctic. Geophysical Research Letters 46: 1-9. Online
  11. Cummings K.M. et al. 2002. Failed promises of the cigarette industry and its effect on consumer misperceptions about the health risks of smoking. Tobacco Control 11 (Suppl I): i110–i117. Online
  12. Orginal proposal for the organisation of the Whitecoat Project at UCSF: Online
  13. Brownell K.D., Warner, K.E. 2009. The perils of ignoring history: Big tobacco played dirty and millions died. How similar is big food? Milbank Q 87: 259-294. Online
  14. Eine gute Zusammenfassung gibt es als Video mit Quellenangaben.
  15. Hall S. 2015. Exxon knew about climate change almost 40 years ago. Scientific American Oct. 26 2015. Online
  16. Liste von Exxon finanzierter Thinktanks und anderer Organisationen auf exxonsecrets.org.
  17. Artikel über die Global Climate Coalition auf Wikipedia.
  18. Artikel über Thinktanks auf rationalwiki.org.
  19. Artilel “ Are climate models overpredicting global warming? “ des Thinktanks CATO Institute. Online
  20. Artikel über das CATO Institut auf Wikipedia.
  21. Eyring et al. 2019. Taking climate models to the next level. Nature Climate Change 9: 102-110. Online
  22. Artikle über die Prager University auf Wikipedia.
  23. Artikel über „Leugnung der menschengemachten globalen Erwärmung“ bei Wikipedia.
  24. Bord R. J. et al. 1998. Public perceptions of global warming: United States and international perspectives. Climate Research 11: 75–84. Online
  25. Lorenzoni I. et al. 2007. Barriers perceived to engaging with climate change among the UK public and their policy implications. Global Environmental Change 17: 445–459. Online
  26. Lorenzoni I. et al. 2006. Public views on climate change: European and USA perspectives. Climate Change 77: 73–95. Online
  27. Brügger A. et al. 2015. Psychological responses to the proximity of climate change. Nature Climate Change 5: 1031–1037. Online
  28. Petersen et al. 2019. Discrepancy in scientific authority and media visibility of climate change scientists and contrarians. Nature Communications 10: 3502. Online


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